An Initiative of German Industry for Future Leaders from Subsaharan Africa

AFRIKA-KOMMT! 2010 – 2012

Official farewell ceremony of the second AFRIKA KOMMT! programme on 27.6.2012

The official farewell ceremony for the 17 participants of the second AFRIKA KOMMT! intake took place on 27. June 2012 at the Federal Foreign Office in Berlin. Besides the programme participants, representatives of the Federal Foreign Office, of the 19 partner companies as well as the GIZ were present at the ceremony.

After a three-hour boat journey on the river Spree, the official ceremony in the Federal Foreign Office commenced with a panel discussion. The programme participants Sandra Ayingono Moussavou, Gift Mangozho and Willies Ogutu exchanged their views and experiences with Dr. Wolfgang Manig, Head of the Divsion Southern Africa at the Federal Foreign office, Christina Reiland from SAP SE and Gerrit Doyé from Continental AG, amongst others.

After the panel discussion, the programme participants were awared the official programme certificates by Dr. Clemens von Goetze, Head of Directorate-General at the Federal Foreign Office. The award of the certificates marked the end of the farewell ceremony as well as of the 17 programme participants‘ one-year stay in Germany as they returned to their home countries at the end of June.

In spring 2013, the participants will meet again in Germany for another exchange of experiences as part of the refresher course.


“Qualität verbindet”: AFRIKA KOMMT! erhält GIZ-Qualitätspreis

Im Rahmen des Qualitätswettbewerbs der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH ist „AFRIKA KOMMT!“ für sein qualifiziertes Auswahlverfahren für Führungsnachwuchs aus Subsahara Afrika mit dem 1. Platz ausgezeichnet worden. Mit dem Wettbewerb unter dem Motto “Qualität verbindet” sollen besonders innovative und gut übertragbare Maßnahmen und Beiträge zur Qualitätsentwicklung der GIZ honoriert werden.

„AFRIKA KOMMT!” wurde aus weltweit 77 Bewerbungen ausgewählt. Den Preis nahm Lydia Jebauer-Nirschl für das „AFRIKA KOMMT!”-Team am GIZ Qualitätstag am 28. Oktober 2011 in Bonn entgegen.


President of Germany Christian Wulff welcomes “Afrika kommt!”

The German president Christian Wulff has welcomed the young African managers and German com-pany represenatives of the “Afrika kommt!” programme on 4.10.2011 in Berlin. This year’s initiative of German businesses directed at young managers from Subsahara Africa started in July and is coordi-nated by the regional centre for Nordrhein-Westfalen of the Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH.


Die afrikanischen Löwen kommen!

Zweiter Durchlauf von „Afrika Kommt!“ in Bonn gestartet – eine Initiative deutscher Unternehmen

Bonn. Boipelo Beatrice Bolen ist jetzt für ein Jahr in Deutschland. „Wir bringen Ideen zurück nach Afrika!“ sagt die PR-Managerin aus dem Energieministerium Botsuanas beim Auftakt des von der GIZ organisierten Trainingsprogramms „Afrika Kommt!“ „Wir“ – das sind 17 junge Nachwuchsführungskräfte, die bis Juni 2012 an dem Programm teilnehmen. Am 13. Juli 2011 präsentierten sie sich in der Bonner Zentrale der Deutschen Telekom.

Die Telekom ist eines von 19 deutschen Großunternehmen, die „Afrika Kommt!“ tragen und finanzieren. Unter anderem beteiligen sich auch die Deutsche Bahn, SAP, Bosch und Vokswagen. Das Regionale Zentrum NRW der GIZ koordiniert das Programm, das erstmals im Jahr 2008 durchgeführt wurde. Damals schufen deutsche Unternehmen eine gemeinsame Weiterbildungsinitiative, die sich speziell an junge Führungskräfte aus Ländern Subsahara-Afrikas richtet. Sie beauftragten die GIZ mit der Durchführung dieses Programms.

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„Jeden letzten Donnerstag im Monat haben wir einen Webchat mit den Alumni des ersten Kurses. Sie geben uns wertvolle Tipps für unsere Weiterbildung in Deutschland und unterstützen uns weiterhin“, sagt der nigerianische Planungsmanager Opeyemi Anthony Amusan. Dieser Austausch der verschiedenen „Generationen“ der Trainingskurse wird von der GIZ über das E-Learning-Portal Global Campus 21 ermöglicht. Willies Omondi Ogutu aus Kenia betont: „Auch wir werden unsere Erfahrungen weitergeben.“

Jeder der 17 wird mehrere Monate in einem der deutschen Partnerunternehmen arbeiten. Die afrikanischen Manager versprechen sich davon dauerhafte Kontakt, nicht zuletzt auch durch die deutschen Sprachkenntnissse, die sie sich schon in der Vorbereitung angeeignet hatten.

„In fünf Jahren sind wir in Führungspositionen und werden großen Einfluss haben. Wir wollen nach unserer Rückkehr unsere Kenntnisse zu Hause einsetzen und die Kontakte zu Deutschland halten“, sagt Ogutu, der bei Bayer arbeiten wird. Die Gruppe sei bereits jetzt entschlossen, zu Botschaftern der Entwicklung zu werden und den Wandel zu beschleunigen. Aber sie wollen auch in den deutschen Unternehmen für ein besseres Afrikabild sorgen. „Wir können Dinge bewegen“, ist Willies Ogutu überzeugt.

Hans-Joachim Preuß, im GIZ-Vorstand zuständig für Afrika, appelliert an die jungen Manager, beherzt ihre Verantwortung zu übernehmen: „Nach den südostasiatischen Tigern und den lateinamerikanischen Pantern ist es nun an der Zeit, dass die afrikanischen Löwen ihr Haupt erheben.“

Beatrice Bolen spricht dafür eine wichtige Voraussetzung an: „Wir sehen britische, dänische, schwedische Unternehmer in Botsuana – aber nur sehr wenige deutsche.“

Das will „Afrika Kommt!“ ändern.

Andreas Baaden

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German Language course in Nairobi successfully concluded

On June 30th the participants of AFRIKA KOMMT! 2010 – 2012 successfully concluded their German language course at the Goethe Institute. The scholarship holders have worked very hard. Of the 17 candidates 16 passed the exam “Start German 1”.

In the early evening a diploma awarding ceremony was held being followed by a graduation party at 6 p.m., which was organized by the scholarship holders. The atmosphere was wonderful. “I am of the opinion that really the best of the best have come together in this group”, said says Irene Bibi, representative for language work and head of the language courses at GOETHE-INSTITUT, Nairobi.

The group will soon be able to apply these German language skills. Starting from July 4th 2011 they will be arriving in Germany and will be officially welcomed by the company representatives on July 13th 2011 in Bonn.


AFRIKA KOMMT: „Die Chance meines Lebens“

– Assessment in Nairobi –

Große deutsche Industrieunternehmen geben Führungsnachwuchskräften aus der Subsahara die Möglichkeit im Rahmen eines 12 monatigen Programmes ihre Management- und Führungskompetenzen auszubauen und „vor Ort“ Erfahrungen in der deutschen Industrie zu sammeln. Ein Projekt, das u.a. vom Bundespräsidenten unterstützt wird.

„Lassen Sie sich auf das Neue ein, verkaufen Sie Afrika und nehmen Sie so viele Erfahrungen wie möglich aus Deutschland mit“. Nicholas Sungura, Alumnus des Programms AFRIKA KOMMT! 2008 – 2009 beantwortet die Fragen der Kandidaten, die für den neuen Jahrgang an den Assessement Centern (AC) vom 11. – 20.01. in Nairobi teilnahmen.

„Ich gratuliere Ihnen. Sie wurden von mehr als 1600 Bewerbern ausgewählt und dies ist schon ein großer Erfolg, so Dr. Heiner Boeker, Robert Bosch GmbH in seiner Begrüßungsrede. „AFRIKA KOMMT! soll nachhaltige Kooperationen zwischen afrikanischem Führungsnachwuchs und den beteiligten Unternehmen schaffen, erklärt Dr. Heiner Boeker den gespannten Kandidaten. Insgesamt kamen 61 Kandidaten zu drei AC’s., von ihnen werden 16 Stipendiaten für ein Jahr nach Deutschland eingeladen. Ein wichtiges Ziel der Auswahl war es, den geeigneten Kandidaten für jedes Unternehmen zu finden. Aus diesem Grunde wurde das Assessorenteam, bestehend aus Beate Hunzinger, Boehringer Ingelheim, Dr. Heiner Boeker, Robert Bosch GmbH, Lydia Jebauer-Nirschl und Irina Theisen, GIZ GmbH, zeitweise von Lauren Murray, Siemens AG und Damaris Kimosop, Bayer AG, unterstützt.

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Auch die Deutsche Botschaft in Kenia hat die AC‘s umfangreich unterstützt. „AFRIKA KOMMT! ist es eine großartige Gelegenheit, die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Afrika und Deutschland zu verstärken und Erfahrungen auszutauschen, so Gerhard K. Braun, Leiter Wirtschaftsabteilung der Deutsche Botschaft in Nairobi. Das Programm findet sehr hohe Anerkennung und das Engagement der beteiligten Unternehmen wird ausgesprochen gewürdigt. Zu allen drei Eröffnungsveranstaltungen erschienen Vertreter der Botschaft, die teilweise auch an den Interviews teilnahmen.

„Die Chance meines Lebens“, diese vier Worte zogen sich wie ein roter Faden durch die Interviews. Verbunden mit der Möglichkeit Managementerfahrungen in einem namhaften deutschen Unternehmen zu sammeln, die deutsche Sprache zu erlernen und ein gemeinsames Netzwerk aufzubauen, ist AFRIKA KOMMT! eine einzigartige Initiative.

„Es gibt viele Herausforderung, aber Sie werden sie bewältigen, da bin ich mir sicher“. Diese Worte gab Nicholas Sungura am Ende seines Vortrags den potentiellen Teilnehmern mit auf den Weg.

Im Rahmen der 3 AC’s konnten wieder hoch motivierte und qualifizierte Kandidaten identifiziert und somit die Fortsetzung des Programms sichergestellt werden. Die “Finalisten” werden am 01. Juli 2011 in Deutschland erwartet und nach einem dreimonatigen Deutsch- und Vorbereitungskurs ihre Praktika in den beteiligten Unternehmen aufnehmen.

Das Assessorenteam:

Beate Hunzinger, Dr. Heiner Boeker, Lydia Jebauer-Nirschl, Sabine Knoll, Irina Theisen

23.01.2011

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The new giz publication „Faces and Stories“ covers the experience of Steve Ngatia Maina, Kenya, alumnus of “Afrika kommt!”

published in the giz-column “Faces and Stories”

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From a scholarship holder to an employee: Steve Ngatia Maina from Kenya spent nine months at Merck in Darmstadt thanks to the ‘Afrika kommt!’ (Africa is coming!) programme, before subsequently being taken on as an employee. As part of the ‘Afrika kommt!’ initiative, 19 of Germany’s leading companies are offering African managers the chance to gain an insight into their operations and management methods. GIZ plans, organises and evaluates the programme on the businesses’ behalf.

What has ‘Afrika kommt!’ given you?

This one-year programme has changed my life. I’d never been to a foreign country before. I did attend a three-month language course before leaving home though, so I was able to get by when I arrived in Germany. I then spent nine months at Merck and I’ve learned a great deal about German culture and the way things are done here.

What kind of cultural differences have you noticed?

Here when someone says ‘no’ they really mean it. In Kenya a ‘no’ can turn into a ‘yes’ by the next morning. The supermarket was something of a small-scale culture shock, too. In Nairobi we have someone at the checkout to put your groceries into a bag for you. It’s standard practice. But in Germany a lot of processes have been optimised, so you don’t find so many people working on one and the same thing.

What are your plans for the future?

At Merck I’m currently developing business strategies for markets in the Middle East, the Gulf Region and in North-West Africa. It goes without saying that these experiences will serve me well back in Kenya. I want to put the knowledge I acquire here to further use. My contract ends in a year’s time and I’d like to go back to Nairobi – or somewhere else in the world. I like to keep my options open.

What have you learned by taking part in ‘Afrika kommt!’?

In addition to learning about operations at Merck, I have been on several courses to upgrade my management skills. That’s all part of the programme. I often go to Bonn to meet up with fellow alumni and scholarship holders from the ‘Afrika kommt!’ network. I frequently take part in these meetings in Kenya, too.

What advice would you give young managers?

You have to embrace change and understand that nothing ever stays the same. Young people in Africa have a lot of opportunities to shape the process of change. In Africa today it’s really important to look to the future and not to get too tied up with the past.

Win-win: For Steve Ngatia Maina the investment in ‘Afrika kommt!’ has been just as worthwhile as it has been for Merck.

More and more people are applying to the ‘Afrika kommt!’ programme – this year saw more than 3,000 applications. 21 scholarships were awarded.

Back home the alumni from ‘Afrika kommt!’ are key business partners. One in three joins a subsidiary of their host company. Others set up their own business.

Steve Ngatia Maina is well liked by his colleagues in Darmstadt. He enjoys working in a team…

…but he’s not averse to taking decisions either. He has been able to hone his management skills during the programme. Photos: Andy Kassier

…but he’s not averse to taking decisions either. He has been able to hone his management skills during the programme. Photos: Andy Kassier

19 German companies are giving young managers from Africa the chance to gain an insight into their operations and management methods.

He might not be able to get chapatti in the canteen at Merck, but Steve Ngatia Maina still feels happy here in Germany.

Building bridges between Africa and Europe – during the lunch break too. Steve Maina’s favourite word in German is ‘natürlich’ (naturally), which you can always use.

Darmstadt is now a home away from home for Steve Ngatia Maina.

In Nairobi Steve Ngatia Maina works for two companies as a strategic adviser.

Germany’s Federal President – who is the programme’s patron – received the scholarship holders taking part in the third cycle of ‘Afrika kommt!’ at Schloss Bellevue.

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